Dank für Verständnis, Flexibilität und Geduld

Neuer Fußboden: diakonis-Seniorenzentrum in Hiddesen feiert Sanierungsende mit großem Grillfest

Detmold-Hiddesen. Das diakonis-Seniorenzentrum „Grüner Weg“ hat endlich einen neuen Fußboden: Seit Fertigstellung der Einrichtung im Jahre 2009 gab es immer wieder Beschwerden wegen des penetranten Geruchs des Bodenbelags. Nach viermonatiger Austausch-Aktion im laufenden Betrieb wurde die Sanierung nun feierlich mit einem großen Grillfest abgeschlossen.

Hausleitung Anna Watermeier zeigte sich sichtlich erleichtert: „Ich bin richtig froh, dass es vorbei ist.“  Sie dankte den Bewohnern und Angehörigen sowie allen Mitarbeitern aus den Bereichen Pflege und Hauswirtschaft für das Verständnis, die Flexibilität und die Geduld während dieser Zeit. „Das hat alles viel leichter gemacht“, betonte Watermeier. Auch Axel Schulz, Kaufmännischer Vorstand von diakonis, richtete seine Grußworte an die zahlreichen Gäste in der Cafeteria des Hauses. „Ich freue mich, dass wir diese Maßnahme jetzt zu einem guten Abschluss bringen konnten. Der Beifall gilt allen Bewohnern und Mitarbeitenden sowie allen beteiligten Firmen“, so Schulz. Heike Kaiser, Architektin bei diakonis, übernahm die Aufgabe, den Firmen und besonderen Gästen namentlich zu danken.
Das Musik-Duo „Musik hilft Leben“, bestehend aus Holger Golüke mit dem Akkordeon und Udo Brüntrup am Schlagzeug, sorgte zuvor für beste Unterhaltung mit einer musikalischen Städtereise. Geschunkelt, geklatscht und mitgesungen wurde bei bekannten Liedern wie der „Berliner Luft“ über „Ich hab´ mein Herz in Heidelberg verloren“ bis zum Gassenhauer „In München steht ein Hofbräuhaus“. Das reichhaltige Büfett, ausgerichtet vom Lippischen Kombi-Service, erfreute nach dem offiziellen Teil die Gäste mit frisch gegrillter Bratwurst und schmackhaften Salaten.
Wer wollte, konnte bei einem Rundgang durch das Haus anschließend den neuen, hellen Fußboden sowie das neue Farbkonzept der Wände bewundern. Neu sind außerdem rund 50 Bilder, die die Lagenser Künstlerin Ellen Oberwoerder dem „Grünen Weg“ leihweise zur Verfügung gestellt hat. Die teils großformatigen Werke schmücken die Wände in den Fluren und sorgen für einen stimmigen und modernen Gesamteindruck des Hauses. Die meisten Bilder sind sogenannte „Schüttungen“, eine Technik, bei der fließende Muster entstehen. Sie erinnern an durchgeschnittene Edelsteine oder Meeresansichten. Gewollte Riss-Strukturen oder stark glänzende Oberflächen durch die Fixierung mit Kunstharz bringen Abwechslung in die Bilder-Reihen. Aber auch zarte Schmetterlinge oder figurale Motive finden sich hier wieder. Sobald die Treppenhäuser mit weiteren Werken bestückt sind, wird es im Haus noch eine feierliche Vernissage in Anwesenheit der Künstlerin geben. 

diakonis-Vorstand Axel Schulz und Hausleitung Anna Watermeier (links) dankten den Bewohnern und Mitarbeitenden für ihr Verständnis während der aufwendigen Sanierung.
Zahlreiche Bewohner, Angehörige, Gäste und Mitarbeiter kamen zur Feier in die hauseigene Cafeteria.
Musik hilft Leben: Udo Brüntrup am Schlagzeug (links) und Holger Golüke mit dem Akkordeon, spielten viele bekannte Hits zur Unterhaltung.
Im gesamten Haus schmücken jetzt die Bilder von Künstlerin Ellen Oberwoerder die frisch gestrichenen Wände.

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