Diakonische Wurzeln weiterführen

Rund 70 Gäste bei Amtseinführung von Pflegevorstand Dagmar Nitschke

Mit einem Gottesdienst wurde Dagmar Nitschke jetzt feierlich in ihr Amt als neuer Pflegevorstand von diakonis eingeführt. Unter den rund 70 Gästen, die in die Mutterhauskirche in Detmold kamen, waren neben Vorstand Axel Schulz auch Mitglieder des Stiftungsrates, Vertreter der Politik, Familie und Freunde von Dagmar Nitschke sowie zahlreiche Kolleginnen und Kollegen. „Von alters her hat die Diakonie die Aufgabe, allen, die es brauchen, die Liebe Christi erfahren zu lassen“, sagte der Präses der Lippischen Landeskirche, Michael Stadermann. Er erteilte Dagmar Nitschke den Segen und wünschte, sie möge „das Amt erfüllen in der Liebe zu allen Menschen“.

Stiftungsrats-Vorsitzender Dr. Burkhard Steglich, der zusammen mit Stiftungsratsmitglied Maike Handschug, den Gottesdienst mitgestaltete, übernahm auch die Regie beim anschließenden Empfang im Mutterhaus-Festsaal. „Erstmalig ist kein Theologe mehr im Vorstand bei diakonis“, nahm Dagmar Nitschke vorweg. „Wir werden neue Wege finden müssen, um mit Seelsorge in unseren Häusern umzugehen. Aber wir werden die Tradition nicht vergessen und die diakonischen Wurzeln immer weiterführen“, versprach sie. Damit sprach sie Schwester Brigitte Lange, eine der letzten fünf Diakonissen, aus der Seele. Sie hatte in ihrem Grußwort darum gebeten, die Diakonissen „nicht aus den Augen zu verlieren“. Die Diakonische Schwester Gertrud Eickmeier lud Dagmar Nitschke zum besseren Kennenlernen zu den Schwesternnachmittagen ein. Auch Schwester Anke Frickmann als Vertretung des Kaiserwerther Verbandes bot eine gute Zusammenarbeit an: „Nutzen Sie die Möglichkeiten, die wir Ihnen bieten.“ Mit den Worten „Wir lernen, indem wir leiten“, appellierte sie an die Besinnung auf das eigene Vertrauen und Selbstvertrauen. Gerald Tammer versicherte in seiner Funktion als Betriebsratsvorsitzender, dass die Mitarbeitervertretung ebenfalls „jederzeit gesprächsbereit“ für den Vorstand sei. Viel Lob für das Unternehmen diakonis als großer Arbeitgeber und erfolgreicher Ausbildungsbetrieb hatte der stellvertretende Landrat Kurt Kalkreuter. Zwischen den Beiträgen sorgten Tobias Hägele und Hendrik Säck mit ihren Saxophonen für kleine, musikalische Einlagen. Bei einem abschließenden Spiel, bei dem Nitschke immer zwischen zwei Begriffen wählen musste, entschied sie sich zum Beispiel  bei der Frage „Bier oder Wein“ lieber für den Wein. Dr. Steglich nutzte die Vorlage, um ihr ein besonderes Geschenk zu überreichen: einen Weinberg des Weingutes Müsel bei Worms, dessen Ernte sie dann in Flaschenform erhält.

Tageslosung am 22.11.2018: „Wenn ihr den HERRN sucht, wird er sich von euch finden lassen.“

Dagmar Nitschke (links) bei ihrer Amtseinführung durch Präses Michael Stadermann. Dr. Burkhard Steglich und Maike Handschug vom Stiftungsrat gestalteten den Gottesdienst mit.

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