Festival für den guten Zweck

Frank Osiander sammelt fast 1.400 Euro für das stationäre Hospiz im Freundeskreis

Detmold. Frank Osiander hat 1.372,43 Euro dem stationären Hospiz von diakonis jetzt überreicht. Gesammelt hat er das Geld bei einem selbst organisierten Festival auf dem Flugplatz in Detmold, zu dem er über die sozialen Medien seine Freude aus der Biker-, Chopper- und U.S. Car-Szene eingeladen hatte. Rund 100 bis 150 Besucher folgten der Einladung an zwei Tagen — und spendeten fleißig.

„Mein Vater ist vor drei Jahren im Hospiz gestorben. Die sehr nette Atmosphäre hier im Haus hat auch meiner Mutter während dieser schweren Zeit viel Halt gegeben“, berichtet Osiander von seiner persönlichen Erfahrung. Auch zu den monatlich stattfindenden Angehörigen-Treffen im Hospiz sei seine Mutter nach dem Tod des Vaters noch einige Male gegangen, um hier seelischen Beistand und Trost durch den Austausch mit anderen Betroffenen zu finden. „Dafür bin ich sehr dankbar“, begründet Frank Osiander seinen Wunsch, das Hospiz finanziell zu unterstützen.

Dank des Detmolder Luftsportvereins, der das Gelände auf dem Flugplatz zur Verfügung gestellt hat, konnte das „Schwingen- & Schlappen“-Fest von Frank Osiander bereits zum zweiten Mal stattfinden. Auch die Herforder Musikrockband „Dust II Dust“ sowie der Tätowierer Johann Harms aus Schötmar leisteten ihren kostenlosen Einsatz für den guten Zweck. Annalena Krause, stellvertretende Leitung des stationären Hospizes, bedankte sich für die großzügige Zuwendung. Die Spendengelder werden benötigt für Mitarbeiter-Fortbildungen, besondere Anschaffungen oder Veranstaltungen sowie zur Deckung der allgemeinen Kosten, da für einen Teil die diakonis-Stiftung selbst aufkommen muss.

Oldtimer-Fan Frank Osiander brachte seinen Ford Roadster von 1932 zur Spendenübergabe mit und überreichte Annalena Krause, stellvertretende Leitung des Hospizes, den symbolischen Scheck vor dem Haus.

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