Fußwaschung ziert den November

Diakonisches Werk RWL wählt Motiv von diakonis für Wandkalender 2018 aus

Das bunte Glasbild der „Fußwaschung“, das im Andachtsraum im diakonis-Mutterhaus in der Marienstraße in Detmold hängt, wurde als Kalenderbild vom Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe ausgewählt. Es ziert den November-Monat.

Mitte des Jahres hatte das Diakonische Werk dazu aufgerufen, Motive zum Thema „Diakonie und Kunst“ einzureichen: Biblische Bilder, besondere Kirchenfenster, Skulpturen oder auch Motive, die künstlerisch gestaltet worden sind. Der Wandkalender 2018 repräsentiert damit die Bandbreite der Diakonie im bildlich-künstlerischen Bereich. Eine renommierte Jury wählte von den eingereichten Motiven zwölf Kalendermotive aus. Eine professionelle Fotografin kam dazu extra nach Detmold, um das Glasfenster abzulichten.

Der Kalender hat das Format ca. 30 x 42 cm. Zwischen den Monaten befindet sich jeweils ein transparentes Blatt mit kurzen Informationen zu den beteiligten diakonischen Unternehmen und ein biblisches Wort oder ein christlicher Spruch.

Der Kalender kostet 15,90 Euro und kann beim Diakonischen Werk RWL bestellt werden bei: Margarethe Hilbert, Tel. 0251/2709791, E-Mail: m.hilbert@diakonie-rwl.de.

Zum Foto:

Bildbeschreibung: Das Bild zeigt die Fußwaschung. Die Fußwaschung wird im Neuen Testament als Handlung Jesu an seinen Jüngern am Vorabend seines Kreuzestodes beschrieben. Durch dieses Beispiel wollte er zeigen, dass auch die Jünger untereinander zum Dienen bereit sein müssen. In einigen Kirchen wird der Ritus bis heute praktiziert. Es existieren bei diakonis insgesamt drei Glasbilder zu diesem Thema. Sie hängen heute nebeneinander im Andachtsraum des Mutterhauses in der Marienstraße in Detmold. Dieses Bild ist das mittlere.

Bibelspruch: Ein Beispiel hab ich euch gegeben, dass ihr tut wie ich euch getan habe. (Johannes 13, 15)

Künstler: Im Zuge des Um- und Anbaus des damaligen Mutterhauses in der Hofstr. 8 in Detmold wurden 1913 sechs Glasbilder erstellt. Sie wurden unten in den großen Fenstern des Festsaales eingebaut. Gesammelt wurde für die Bilder seit 1910. Der Name des Künstlers konnte im Archiv leider nicht ermittelt werden.

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