Umbau am Weberhof abgeschlossen

diakonis-Einrichtung in Hörste hat zukünftig 30 Einbett- und sechs Zweibettzimmer

Lage. Der Umbau am diakonis-Seniorenzentrum Weberhof in Hörste hat ein Ende: Ab sofort stehen hier 30 Einbett- und sechs Zweibettzimmer zur Verfügung. Zwei neue Anbauten schufen jetzt Platz für sechs weitere Bewohnerzimmer und zwei großzügige Wohnküchen. Sechzehn Monate lang dauerte die Maßnahme, die Kosten: rund 1,2 Millionen Euro.

„Das Land schreibt vor, bis 2018 mindestens 80 Prozent Einbettzimmer vorzuhalten“, begründet der Kaufmännische Vorstand von diakonis, Axel Schulz, die Investition. Lange sei im Vorfeld darüber beraten worden, wie die Veränderung am Weberhof, der 1995 in Betrieb genommen wurde, umgesetzt werden könne. Sowohl der Grundriss des Hauses als auch das Grundstück hätten wenig Spielraum zur Planung zugelassen, berichtet Schulz.

Glücklicherweise konnte diakonis von zwei Nachbarn je rund 30 Quadratmeter ihres angrenzenden Grundstücks erwerben. Hier entstand jetzt ein Neubau in Richtung Westen, der sechs neue Bewohnerzimmer beherbergt. „Der Anbau setzt sich architektonisch bewusst von dem alten Gebäude ab, allerdings ohne eine ganz neue Gestaltungsstruktur einzubringen“, erläutert Architekt Jürgen Schreiber.

In dem zweiten Anbau, in Richtung Bach, sind nun zwei große Wohnküchen als Herz der Einrichtung entstanden. Von hier aus gibt es im Erdgeschoss einen Zugang zum Garten und im Obergeschoss einen großzügigen Balkon.

„Im Zuge des Umbaus wurde das Haus gleich komplett modernisiert. Es gibt unter anderem eine neue Brandmeldeanlage und Sicherheitsbeleuchtung“, so Schreiber.

Gearbeitet wurde während des laufenden Betriebes. Und wo gewerkelt wird, gehören Lärm und viele Handwerker dazu. „Es war stressig, ja. Aber wir wollten diese Maßnahme und wussten vorher, was auf uns zukommt. Nun sind wir sehr glücklich, dass der langersehnte Umbau abgeschlossen ist“, so Hausleitung Sandra Zimmermann. Für die Bewohner sei es allerdings hochspannend gewesen, die Fortschritte des Baus zu verfolgen. Auch die Mitarbeiter hätten flexibel auf die Umstände reagiert, die die Arbeiten mit sich gebracht haben. „Die Abstimmung mit den Handwerkern klappte sehr gut. Sie haben sehr viel Rücksicht genommen“, lobt Zimmermann. So konnten die Angebote im Haus für die Bewohner wie gewohnt stattfinden. Beim „Stadt-Land-Fluss-Spiel“ habe ein Handwerker von der Leiter aus sogar mal die richtige Antwort zugerufen.

Als letzte Einrichtung von diakonis wird auch das Seniorenzentrum in Augustdorf in naher Zukunft noch umgebaut.

In dem neuen Anbau befinden sich sechs Einbettzimmer. Fotos (3): diakonis
Freuen sich über die Fertigstellung (von links): diakonis-Vorstand Axel Schulz, Hausleitung Sandra Zimmermann und Architekt Jürgen Schreiber. Foto: LZ/Markwitz
Zwei großzügige Wohnküchen befinden sich in dem zweiten Anbau.
Der Balkon im Obergeschoss ist eingesäumt von vielen Bäumen.

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