Kontakt halten zu den Menschen
Pfarrerinnen und Pfarrer i. R. ermöglichen Gottesdienste bei diakonis
Detmold. Dank des ehrenamtlichen Einsatzes von pensionierten evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrern finden einmal im Monat Gottesdienste für die Bewohnerinnen und Bewohner bei diakonis statt. Zur gemeinsamen Absprache der Termine und Kollekten trifft sich der Kreis zweimal im Jahr in der Detmolder Christuskirche.
Nach der Auflösung der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Diakonissenhaus Detmold hatte sie sich 2019 der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Detmold-West angeschlossen. Durch persönliche Verbindungen zum Diakonissenhaus fand sich um Pfarrer Maik Fleck von der Christuskirche eine Gruppe, denen auch nach dem Ruhestand ihre Berufung eine innere Herzensangelegenheit ist.
„Gottesdienste geben den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Gefühl von Heimat“, sagt Pfarrerin i.R. Elfriede Brehme, die 16 Jahre lang die Pfarrstelle der Diakonissenhaus-Gemeinde innehatte. „Der Kontakt zu den Menschen“ oder das „Beschäftigen und Weitergeben von tiefsinnigen Themen“ sind Gründe, warum sich die Theologen gerne bereiterklären, die Gottesdienste in der Diakonissenhaus-Kirche oder im Andachtsraum im Mutterhaus zu halten.
Einige von ihnen sind auch als ehrenamtliche Seelsorgerinnen bei diakonis tätig, wie Pfarrerin i.R. Iris Opitz-Hollburg im Stationären Hospiz und Pfarrerin i.R. Birgit Zander im Seniorenzentrum Sofienstraße. In der Tagespflege Feierabendhaus hält Birgit Zander zudem Andachten. Pfarrerin i.R. Renate Niehaus ist Vertrauensschwester der Diakonischen Schwesternschaft.
Durch die Kollekte im ersten Halbjahr 2026 unterstützt diakonis die musikalische Arbeit in der Christuskirche, im zweiten Halbjahr kommt die Kollekte einem Projekt bei diakonis zugute.
(af)