Vitrinen für Erinnerungsstücke

Im Mutterhaus sind Gegenstände und Trachten aus Diakonissen-Zeiten zu sehen

Im Keller im Mutterhaus, in der Kirche sowie im Büro von Diakonisse Brigitte Lange werden seit vielen Jahren zahlreiche Erinnerungsstücke aus der Zeit der Diakonissen aufbewahrt: Historische Trachten und Hauben, Abendmahlsgeschirr, von Hand geschriebene Einsegnungssprüche, alte Fotos, Bibeln und Gesangbücher. Zu schade, es nicht der Öffentlichkeit zu zeigen. Das sollte sich ändern.
In drei Glas-Vitrinen sind die materiellen Zeitzeugen jetzt gut sichtbar im Festsaal im Mutterhaus zu bewundern. Sie erzählen von der über 127-jährigen Geschichte, den Wurzeln von diakonis. Eine gewisse Strenge und Gehorsam gehörten zur damaligen Zeit, regelmäßige Andachten begleiteten den Alltag. Der „Dienst am Nächsten“ wurde gewissenhaft von den einst über 321 Diakonissen ausgeführt, aber auch gesellige Kaffee- und Spielerunden, Feste sowie Ausflüge gehörten zum Leben der Schwesternschaft. diakonis ist heute ein moderner Dienstleister mit über 1.000 Mitarbeitenden. Die Tradition der christlichen Nächstenliebe wird im täglichen Miteinander fortgesetzt.

(af)

Zwei Haustechniker stehen mit der Diakonisse vor den frisch aufgestellten Vitrinen.
Gute Teamarbeit: Haustechniker Dirk Marx (rechts) und Witali Reilender brachten die Vitrinen auf Umwegen in den Saal. Große Erleichterung und Freude gab es bei Diakonisse Brigitte Lange.
Die drei Vitrinen mit Inhalt.
Verschiedene Themen: In den drei Vitrinen sind links Abendmahlsgeschirr und Alltagsgegenstände zu sehen. In der Mitte: Trachten, Hauben und Schürzen. Rechts: alte Fotos, Bibeln und Einsegnungssprüche.
Auf dem Bild sind die alten Hauben der Diakonissen zu sehen.
Rarität: Die alte Haube mit Schleife (links) und die neue Haube.
Ausgestellt sind alte Fotos und Bücher.
Zeitdokumente: Alte Fotos, Ausweise und Fotoalben erzählen von damals.